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Schneehöhen: So viel Schnee gibt es im Februar



Endlich hat’s geschneit! In einigen Regionen allerdings etwas zu viel. Der Februar hat Europa mit extremen Wintereinbrüchen begrüßt. Was die einen Schneechaos nennen, bedeutet für die anderen Tiefschneespaß! Doch dem Schnee folgt die Schmelze, und es steigt die Lawinengefahr. Wir informieren Sie in welchen Regionen derzeit besonders viel Schnee liegt und was der Februar in Sachen Schneehöhen zu bieten hat! Auf Schneeradar.de finden Sie das aktuelle Skiwetter, den Pistenstatus Ihres Skigebiets und die aktuellen Schneehöhen für die Alpen >>

Deutschland: Der Februar bleibt unbeständig

Ein Schneerekordwinter wie ihn 2010 das Tief Daisy brachte bleibt aus, stattdessen wechselhaftes und nasskaltes Wetter. Die Launen des Februars zeigten sich zuletzt, als der Osten Schnee schippte und der 400 km entfernte Westen 20 Grad wärmer lebte. Die nächsten Wochen bringen weniger Extreme, doch in Westdeutschland bleiben die Temperaturen höher. Das liegt am einziehenden Tiefdruckgebiet, das von Westen her milde Luft bringt. Im Süden sorgt der Föhn für Wärme im Alpenraum und im Bayerischen Wald. Was den Niederschlag angeht bringen die Tiefdruckfronten in Deutschland eher Regenschauer, als anhaltenden Schneefall. Zum Glück reichen leichte Minustemperaturen im Mittelgebirge aus, um die Pisten zu präparieren. Echte Schneehöhen finden Sie aber nur auf den Bergen Bayerns. Oberstdorf meldet 140 cm, Reit im Winkl und Garmisch 90 cm Schnee, und es wird Neuschnee erwartet. Hier geht es zu den aktuellen Schneehöhen in Deutschland >>


Webcam mit Blick in das Skigebiet Reit im Winkl

Österreich: Extreme Schneefälle im Süden Österreichs

Österreich kann über unsere „Schneehöhen“ nur lachen. Das Skigebiet Nassfeld-Hermagor bei Kärnten misst 380 cm auf dem Berg. Der Februar bringt weiterhin meterweise Neuschnee. Kärnten wurde förmlich von Schneemassen überrollt. Während sich Kinder über geschlossene Schulen freuten, kamen Autofahrer in Schwierigkeiten und Haushalte litten unter Stromausfällen. Auch Tiefschneefreaks, die sich über das weiße Meer freuen, sollten lieber warten. Der derzeitige Schneerekord birgt im Süden Österreichs bedrohliche Lawinengefahr. Denn der weitere Februar zeigt sich gnädig und mildere Temperaturen kündigen Schneeschmelze an. Von den Schneemassen der Alpensüdseite um Kärnten und Steiermark spüren die Nordalpen bei Salzburg und Innsbruck nichts. Dort sorgt der Föhn für Sonne und Trockenheit. Der Reisemonat Februar bringt in den nächsten Wochen im beliebtesten Winterurlaubsland Auflockerungen. Vor allem in Kitzbühel kann man im Februar auf der Sonnenterasse relaxen! Hier geht es zu den aktuellen Schneehöhen in Österreich >>


Webcam mit Blick in das Skigebiet Nassfeld Hermagor

Schweiz: Schneereich ohne Ausnahmezustand

Während die Alpennachbarn Italien und Österreich derzeit gegen Stromausfälle durch Schneemassen kämpfen, sind die Schneehöhen der Schweiz mit weniger Ausnahmezuständen verbunden. Doch der Februar bleibt in den Schweizer Alpen nicht weniger schneereich und eisig. In Andermatt liegt mit 4 Meter Schnee auf dem Berg und 83 cm im Tal der höchste Schnee im Land, die Wolken hängen im Berg und verursachen schlechte Sicht. Im beliebten Zermatt liegen 275 cm auf dem Berg und 45 cm im Tal. Der weitere Februar wird die Schweizer Berge mit viel Neuschnee erfreuen und Tiefschneefans beglücken. Die Schweiz meldet derzeit weniger Lawinengefahr, als die umliegenden Länder. Aber bekanntlich schwingt das Wetter in den Bergen schnell um, deshalb versorgt Sie Schneeradar stets mit den aktuellen Schneehöhen und Wetterlagen, damit es im Urlaub keine bösen Überraschungen gibt! Hier geht es zu den aktuellen Schneehöhen in der Schweiz >>


Webcam mit Blick in den Ort Andermatt

Italien: Schneehöhensieger im Februar!

Während Rom mit den Wasserfluten kämpft, zeigt sich im italienischen Südtirol ein anderes Szenario: Schneerekordmassen. In Italien liegt mehr Schnee als in allen anderen Skigebieten des Alpenraums. Im beliebten Ferienort Cortina herrscht der heftigste Schneefall seit 1951: Schneehöhen von 300 cm auf dem Berg und 160 cm im Tal. Der Ort kämpft gegen Stromausfälle und gestörte Kommunikationsnetze. Im Schneehöhensieger San Martino di Castrozza liegen unfassbare 430 cm Schnee auf dem Berg und 210 cm im Tal! Trotz der Tiefschneefreude besteht in weiten Teilen Südtirols Lawinengefahr durch zu erwartende Schneeschmelze. Denn auch wenn der Februar bislang die Häuser und Autos der Südtiroler unter Schneemassen versteckt, wärmere Luftströmungen sorgen für mildere Temperaturen in den kommenden Wochen. Hier geht es zu den aktuellen Schneehöhen in Italien >>


Webcam mit Blick in das Skigebiet San Martino di Castrozza

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